Kosten einer Psychotherapie

Sowohl die gesetzlichen, als auch die privaten Krankenversicherungen und die Beihilfe übernehmen bei erfüllten Voraussetzungen die Kosten für eine Psychotherapie in einem der drei Richtlinienverfahren (Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie, analytische Psychotherapie, Verhaltenstherapie). Eine Überweisung ist für Psychotherapie nicht notwendig.


Privat Versicherte und Selbstzahler*innen

Ich bin approbierter psychologischer Psychotherapeut und verfüge damit über Abrechnungserlaubnis mit den privaten Krankenversicherungen und der Beihilfe. Je nach Ihrem Vertrag gelten dabei verschiedene Bedingungen. Bitte informieren Sie sich im Vorfeld bei Ihrer Versicherung nach den Konditionen und lassen Sie sich die Antragsunterlagen zuschicken.

 

Auch falls Sie Bundespolizist*in oder Soldat*in sind, werden die Kosten für eine Psychotherapie in meiner Praxis übernommen. Soldat*innen müssen sich dabei vor Aufnahme einer Psychotherapie an den jeweiligen Truppenarzt wenden.

 

Selbstverständlich können Sie die Psychotherapie bei mir auch selbst bezahlen, wenn dies notwendig oder von Ihnen gewünscht ist. Der Stundensatz richtet sich dann nach der Gebührendordnung für Ärzte und beträgt ca. 90 Euro pro Sitzung. Einkommensabhängig kann dies reduziert werden.


Gesetzlich Versicherte

Die Abrechnung mit den gesetzlichen Krankenversicherungen (GKV) ist mir momentan nur über das sogenannte Kostenerstattungsverfahren möglich:

In jedem Bezirk bzw. Landkreis erhält nur eine geringe Anzahl von approbierten Psychotherapeut*innen eine sogenannte Kassenzulassung und kann hierüber unkompliziert gesetzlich Versicherte behandeln. Bislang habe ich noch keine Kassenzulassung. Wenn sie trotz intensiver Suche keinen Therapieplatz in einer kassenzugelassenen Praxis finden bzw. länger als drei Monate auf einen Termin warten müssten, haben Sie unter bestimmten Umständen das Recht, sich die Behandlung selbst zu beschaffen und von Ihrer Versicherung eine Therapie bei mir erstattet zu bekommen. Vereinbaren Sie gerne ein Vorgespräch mit mir, um das genaue Vorgehen zu besprechen.

 

Wichtig ist, dass Sie sich von Anfang an alle Anrufe und Emails, die Sie im Zuge Ihrer Suche tätigen, notieren, um gegenüber der Krankenkasse Ihre Bemühungen belegen zu können.

 

Beachten sollten Sie auch: Neuerdings müssen Sie als gesetzlich Versicherte*r vor Aufnahme einer Psychotherapie einmalig eine psychotherapeutische Sprechstunde in einer Praxis mit Kassenzulassung wahrnehmen - es sei denn, Sie waren innerhalb des letzten Jahres wegen psychischer Beschwerden in stationärer Behandlung und haben daher schon eine Diagnose erhalten. Für die Sprechstunde können Sie jede Praxis anrufen, die Sie über die Suchportale finden (www.psych-info.de, https://www.kvberlin.de/60arztsuche/schnellsuchep.html). Dort erhalten Sie eine Bescheinigung über Ihren Therapiebedarf. Sofern auf dem Formular eine akut oder zeitnah erforderliche Behandlung angekreuzt ist und Ihnen in der dortigen Praxis nicht gleich ein Platz angeboten werden kann, haben Sie den Anspruch, dass Ihnen die Termin-Service-Stelle der Kassenärztlichen Vereinigung innerhalb eines Monats einen Therapieplatz vermittelt (Nummer: 030/31003-383. Einen Termin für die psychotherapeutische Sprechstunde können sie dort ebenfalls erfragen, sie können diesen aber auch selbst in einer Praxis vereinbaren.). Dabei haben Sie aber keinen Anspruch auf Ihre*n ,,Wunschtherapeut*in''. Wenn Ihnen die Termin-Service-Stelle einen Platz vermitteln kann, müssen Sie diesen wahrnehmen, eine Therapie bei mir über Kostenerstattung scheidet dann aus. Gleiches gilt, wenn Ihnen Ihre Krankenversicherung auf Ihre Nachfrage hin einen Therapieplatz organisiert. Für weitere Informationen nehmen Sie gerne Kontakt zu mir auf.